Bauen Sie konfliktfrei.

 
Fair Planning 2.0:
Öffentliche Meinungsbildung gestalten. Positive Mobilisierungspotenziale nutzen.

Bauen Sie konfliktfrei. Fair Planning 2.0, Michael Kuffer und Dr. Alexander, Stein, Rechtsanwälte der Kanzlei Buse Heberer Fromm

Wichtige Bau- und Infrastrukturprojekte leiden zunehmend unter einer Protesthaltung vermeintlich vieler Bürger. „Vermeintlich“, denn: Die Diskussion um große Bau- oder Infrastrukturvorhaben eskaliert regelmäßig ohne Zutun der breiten Mehrheit. Stattdessen liegt die Ursache oft in einem mangelhaft begleiteten Meinungsbildungprozess, in dem positive Mobilisierungspotentiale ungenutzt bleiben. Dadurch werden asymmetrische Mobilisierungstaktiken begünstigt, extreme Standpunkte erscheinen überrepräsentiert.

Freilich sind auch Versuche kritische Themen aus der öffentlichen Debatte fernzuhalten selten von Erfolg gekrönt. Denn die Kritiker melden sich auch ungefragt, während potentielle Befürworter nicht in Stellung gebracht werden können. Ebenso ist es zum Scheitern verurteilt, die gemeinsame Diskussion zwar zu suchen, sie aber ohne echtes Konzept umgehend außer Kontrolle geraten zu lassen: Etwa indem die Auseinandersetzung auf den falschen Feldern geführt wird. Oder indem eine Vermischung von öffentlichen Belangen und Nachbarbelangen zugelassen wird – und damit politische und juristische Prozesse durcheinander geraten. Bürgerbeteiligung ist eben kein automatisches Erfolgsrezept – sie muss richtig geplant und durchgeführt werden – und es müssen frühzeitig die richtigen Fragen erörtert werden, anstatt später gegen falsche Antworten anzukämpfen.

Setzen Sie daher auf eine zielgerichtete Beteiligungsstrategie. Und auf den Einsatz technischer Mittel und moderner Befragungsmethoden.

Fair Planning 2.0 ermöglicht Ihnen, den öffentlichen Meinungsbildungsprozess proaktiv und konstruktiv mitzugestalten und den Dialog mit den Bürgern und der Politik auf die Positivseite zu fokussieren: Indem der öffentliche und ggf. nachbarliche Nutzen des Vorhabens herausgearbeitet und thematisiert wird. Indem die kompatiblen Bedürfnisse und Präferenzen der betroffenen Bevölkerungsteile zu dem konkreten Vorhaben in Beziehung gesetzt und auf diese Weise Unterstützung, im Idealfall: Begeisterung, erzeugt wird. Dazu legen wir den Beteiligungsprozess konzeptionell auf eine positive Mobilisierungswirkung aus und können so einer potentiellen asymmetrischen Mobilisierung durch einzelne Partikularinteressengruppen vorbeugen sowie den Planungs- und Meinungsbildungsprozess insgesamt gegen mögliche Versuche der Desinformation „immunisieren“. Mit Fair Planning 2.0 schaffen Sie Transparenz und sichern sich Unterstützung, um Ihr Vorhaben auf schnellstmöglichem Weg zu einem für alle Seiten zufriedenstellenden Ergebnis zu führen.

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Bauen Sie konfliktfrei.

Fair Planning 2.0: Öffentliche Meinungsbildung gestalten. Positive Mobilisierungspotenziale nutzen.

Fair Planning 2.0 in vier Schritten

1. Rahmenanalyse

Wir analysieren Ihr Vorhaben zunächst anhand von Schlüsselkriterien, die uns Auskunft über Auswirkungen und Nutzen auf die verschiedenen Betroffenheitscluster und eventuelle soziodemographische Zielgruppen geben. Hieraus entwickeln wir die optimale Kombination aus Beteiligungsradius und Beteiligungsgegenstand.

2. Aktivierung

Im zweiten Schritt übersetzen wir die Analyseergebnisse in politisch dialogfähige Ziele. Dabei orientieren wir uns insbesondere an den politisch-administrativen Rahmenbedingungen und Entscheidungskriterien. Aufbauend auf den Zielen formulieren wir die richtigen Fragestellungen, um alle positiven Mobilisierungspotenziale bestmöglich auszuschöpfen.

3. Befragung

In der Befragungsphase legen wir der Bevölkerung in einem größeren Radius grundsätzliche Fragen vor, aus denen sich planerische Vorfestlegungen ableiten lassen, die der späteren Dialogphase mit den unmittelbar Betroffenen zugrunde gelegt werden können und die die wesentlichen Koordinaten Ihres Vorhabens absichern. Dabei kombinieren wir unter Einsatz technischer Mittel repräsentative und direkte Beteiligungselemente.

4. Dialog

Im Rahmen einer abschließenden Dialogphase setzen wir uns dann in individuell zugeschnittenen Veranstaltungsformaten gezielt und lösungsorientiert mit den Gestaltungs- und eventuellen Konflikthemen rund um Ihr Bau- bzw. Infrastrukturprojekt auseinander.

Vorteile für beide Seiten

Transparenz & Kooperation
  • Proaktives Gestalten statt reaktivem Nachsteuern
  • Vertrauensbildung durch Transparenz
  • Demokratisches Gleichgewicht zwischen den Betroffenen
Steigerung der Erfolgschancen
  • Gezieltes Heben positiver Mobilisierungspotentiale
  • Immunisierung gegen Desinformation und asymmetrische Mobilisierung
  • Trennung öffentlicher Interessen von Partikularinteressen
Befriedung & Beschleunigung
  • Versachlichung von Meinungsbildungsprozessen
  • Frühzeitige Identifikation von Problemen und Planungslücken
  • Schnellere Planung dank Reduktion nachgelagerter Rechtsbehelfe

Ihre kompetenten Partner für Planung, Bau und Konsensfindung

Buse Heberer Fromm ist Ihr Full-Service-Partner für alle Fragen des nationalen und internationalen Wirtschafts- und Steuerrechts. Unser interdisziplinäres Team aus über 100 Berufsträgern steht Ihnen an 15 Standorten in Deutschland und im Ausland zur Verfügung. Wir bieten Ihnen umfassende und maßgeschneiderte Beratung in allen Stadien Ihrer Projekte und Transaktionen – von der Konzeption bis zur technischen Umsetzung. Über unser Public Sector Network und das uns angeschlossene Civitas Institut greifen wir über unsere Kernkompetenzen hinaus jederzeit auf Spezialwissen aus anderen Fachdisziplinen zurück.

Als Anwälte und Berater sind wir nicht nur bestens mit dem Bau- und Infrastruktursektor vertraut, sondern kennen auch die politisch-administrative Praxis aus dem FF. So beschäftigt sich Michael Kuffer seit vielen Jahren intensiv mit Fragen der Bürgerbeteiligung und rief unter anderem 2014 den „Münchner Bürgerstandard für Beteiligung in der Stadtplanung“ ins Leben.